Aufzugswartung: Die gesetzliche Regelungen im Überblick

Die Wartung von Aufzügen wird im Wesentlichen durch die Betriebssicherheitsverordnung, die Technischen Regeln für Betriebssicherheit und die Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften vorgegeben.

1) Wartung von Aufzügen gemäß der Betriebssicherheitsverordnung

Zum 1.6.2015 trat die neue Betriebssicherheitsverordnung für Aufzüge in Kraft. Allgemein regelt diese die Prüfgrundlagen für überwachungsbedürftige Anlagen.

Die Prüfungen sollen den sicheren Betrieb der Aufzugsanlage bis zur nächsten Prüfung sicherstellen.

Wichtig! Im Zuge der neuen Betriebssicherheitsverordnung traten zahlreiche Neuerungen in Kraft.

So darf man neue Aufzüge nicht mehr direkt nach dem Inverkehrbringen in Betrieb nehmen. Denn ss muss jetzt vor der erstmaligen Inbetriebnahme eine Überprüfung durch eine zertifizierte Stelle stattfinden. Außerdem hat von nun an jeder Aufzug ein wirksames Zwei-Wege-Kommunikationssystem, über das ein Notdienst ständig erreichbar ist. Daher muss man zwingend am Aufzug eine Prüfplakette anbringen, die den nächsten Prüftermin sowie die Prüfungsstelle aufweist. Somit erkennt man nicht geprüfte Anlagen auf einen Blick.

Der Aufzug ist regelmäßig von einer zugelassenen Überwachungsstelle zu prüfen. Dabei darf eine Prüffrist von 2 Jahren nicht überschritten werden. Für alle Aufzüge ist ein Notfallplan auszuarbeiten. Dieser enthält beispielsweise den verantwortlichen Arbeitgeber, Personen mit Zugang zu allen Anlageteilen, Personen, die eine Notbefreiung vornehmen können sowie Erste-Hilfe-Hinweise.
Durch diesen Notfallplan soll sichergestellt werden, dass der Notdienst auf Notrufe unverzüglich reagieren kann.

2) Wartung von Aufzügen nach den Technischen Regeln für Betriebssicherheit

Die Technischen Regeln konkretisiert die oben beschriebene Betriebssicherheitsverordnung. Hier wird detailliert beschrieben, welche sicherheitstechnischen und organisatorischen Anforderungen im Hinblick auf die sichere Verwendung, die Instandhaltung, die Personenbefreiung und die Prüfungen von Aufzugsanlagen zu berücksichtigen sind.

Seit Oktober 2018 trat eine neue Technische Regel für Betriebssicherheit in Kraft. Eine wesentliche Erweiterung erfuhren die Technischen Regeln durch den Notfallplan und die Notrufeinrichtungen. Diese legen nun weiterhin fest, dass der Auftraggeber eine oder mehrere Personen mit der Beaufsichtigung und der regelmäßigen Kontrolle der Aufzugsanlagen beauftragen muss. Nur durch eine qualifizierte Instandhaltung kann ein sicherer Betrieb der Aufzugsanlage sichergestellt werden.

3) Wartung von Aufzügen nach den Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften

Desweiteren regelt die Wartung von Aufzügen auch noch die Berufsgenossenschaftliche Vorschrift. Kurzum, die DGUV 3.

Diese besagt unter anderem, dass der Betreiber der Aufzuganlage dafür Sorge tragen muss, dass dieser die Aufzuganlage vor der ersten Inbetriebnahme und dann in regelmäßigen Zeitabständen auf ihren ordnungsgemäßen Zustand prüft.

Wir über uns

Die Szostecki GmbH ist seit 1966 ein zertifizierter Innungsfachbetrieb in der Elektrotechnik. Somit greift das Unternehmen auf einen langjährigen Erfahrungsschatz in den Bereichen der Elektro-, Gebäude- und Aufzugtechnik zurück. Und das vom ersten Planungsentwurf bis zur fertigen Installation und Wartung. Außerdem lautet die Philosophie von der Szostecki GmbH wie folgt: Qualität und Dienstleistungsbereitschaft zu jeder Zeit verbunden mit einer hohen Kundenzufriedenheit.

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