Aufzüge digital 2020 – Endspurt für die neue Gesetzeslage

Nicht alle Aufzüge sind mit einer Notruffunktion ausgestattet. Doch das soll sich bis 2020 ändern. Bis nächstes Jahr müssen die Betreiber den Notruf im Aufzug nachrüsten. Was es dabei zu beachten gibt, erklären wir in diesem Ratgeber.

Der Notruf im Aufzug ist Pflicht!

Aus einer novellierten Betriebssicherheitsverordnung von 2015 geht hervor, dass alle Aufzüge mit einem entsprechenden System für Fernnotrufe ausgestattet sein müssen. Dabei handelt es sich um ein Zwei-Wege-Kommunikationssystem. Sobald man die Notruftaste drückt, stellt dieses System die erforderliche Sprechverbindung zu einer Leitzentrale her, welche rund um die Uhr besetzt ist. Für das Nachrüsten wurde eine Übergangsfrist eingeräumt, welche noch bis 2020 gilt. Der Endspurt für den Notruf im Aufzug läuft und alle Betreiber werden somit aufgerufen, jetzt aktiv zu handeln.

Gewusst? Mehr als 100.000 Aufzüge sind betroffen

Ruth Sinigoj ist der „Head of Digital Sales“ des Schweizer Unternehmens Schindler. Sie gibt eine Schätzung ab und vermutet, dass mehr 100.000 Aufzüge in Deutschland noch nicht mit einem Notruf-System ausgestattet sind. Hinzu kommt, dass bereits eingebaute Notruffunktionen zum Teil nicht den Normen entsprechen. Daher empfehlen wir dringend, alle vorhandenen Systeme zu überprüfen. Sollten diese nicht auf dem neuesten Stand sein, müssen Betreiber spätestens jetzt optimierende Maßnahmen einleiten. Ob das Tableau in der Aufzugkabine betroffen ist, erkennen Betreiber daran, dass folgende Komponenten fehlen:

– Piktogamme
– Notrufknopf sowie
– Beleuchtung

Notruf im Aufzug: Sicherheit durch entsprechende Kennzeichnung

Wer die Übergangsfrist nicht einhält und bis 2020 nicht nachgerüstet hat, muss mit Konsequenzen rechnen. Es droht die Außerbetriebsetzung der jeweiligen Anlage, welche von der zuständigen Behörde vorgenommen wird. Der Betreiber hat damit nicht nur die Sorge der rechtlichen Verantwortung, es sollte zudem in seinem Interesse liegen, dass die Nutzer von mehrstöckigen Gebäuden den Aufzug auch weiterhin uneingeschränkt nutzen wollen. Und dabei sollte das Gefühl der Sicherheit nicht auf der Strecke bleiben. Sobald der Aufzug nach den Anordnungen des Gesetzgebers ausgestattet ist, erhält dieser eine entsprechende Kennzeichnung.

24/7-Betreuung durch das Personal der Leitstelle

Eine angemessene Sicherheit der Fahrgäste kann nur dann gewährleistet werden, wenn der Notruf im Aufzug vorhanden ist. Damit kann eine direkte Sprechverbindung zur Notrufzentrale hergestellt werden, welche rund um die Uhr besetzt ist. Das Personal in der Zentrale wurde dafür speziell ausgebildet und kontaktiert den zuständigen Servicetechniker, indem der Notruf an diesen weitergeleitet wird. Außerdem werden eingeschlossene Fahrgäste solange über den Notruf im Aufzug betreut, bis die Personenbefreiung eingeräumt wurde. Dafür gibt es rechtliche Vorgaben: Innerhalb von 30 Minuten muss dies geschehen sein.

Notruf im Aufzug: Die Nachrüstung muss nicht teuer sein

Das Ausstatten mit einem entsprechenden Notruf-System lässt sich heutzutage einfach und vor allem kostengünstig umsetzen. Dafür steht die Option der Mobilfunkverbindung zur Verfügung. Diese ersetzt den konventionellen, aber etwas teureren, festen Telefonanschluss. Die Europanorm 81-28 erfordert die Sicherstellung, dass alle Notrufe eingehen. Es darf kein Kontaktversuch zur Leitstelle verloren gehen. Deshalb muss in regelmäßigen Abständen ein automatischer Funktionstest durchgeführt werden. Des Weiteren sieht die EU-Norm vor, dass jeder eine Notstromversorgung sowie eine Missbrauchserkennung gewährleistet.

Notruf-Systeme müssen produziert werden

Auch wenn die Übergangsfrist noch in weiter Ferne scheint, so ist es unbedingt ratsam, sofort zu handeln. Denn einige Hersteller können aktuell nur eine ausreichende Stückzahl an Systemen anbieten. Die erwarteten Aufträge erfordern jedoch eine Erweiterung der Kapazitäten, weshalb an dieser Stelle gilt: Wer zuerst kommt …

Szostecki GmbH und Asco GmbH bündeln Ihre Kräfte:

Qualität und Dienstleistungsbereitschaft zu jeder Zeit – so lautet die Philosophie unseres Unternehmens.

Wir sind entschlossen, die Qualität unserer Services auszubauen. Denn dahinter steckt die Strategie, sich als Aufzugstechnik-Experte im Markt weiter zu festigen.

Somit haben wir uns – die SZOSTECKI GmbH und ASCO GmbH – seit dem 9. Mai 2019 zusammengeschlossen. Als neue Gesellschafter der ASCO GmbH tritt die jetzige erfahrene Geschäftsführung der SZOSTECKI GmbH mit Herrn Makarun und Frau Szostecki auf und lösen somit Frau Leeb nach langer und erfolgreicher Zeit ab. Ebenfalls übernehmen die neuen Gesellschafter zudem die Geschäftsführung der ASCO GmbH und können somit beide Unternehmen zusammen erfolgreich in die Zukunft führen.

Für Sie als geschätzter Kunde besteht allein die Auswirkung darin, dass Sie auf mehr Fachkompetenz, Personal und Dienstleistungen zugreifen können. Denn egal ob ASCO GmbH oder SZOSTECKI GmbH alle Verträge bleiben wie sie sind. Neuverhandlungen sind nicht erforderlich.

Notruf im Aufzug:

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