Notfallsystem im Personenaufzug: Neuester Standard

Wart ihr schon in einem Aufzug ohne Notfallsystem festgesteckt?

Stellen wir uns folgende Situation vor: ein Mann mittleren Alters und Diabetiker war zu Besuch bei einem Bekannten. Dieser wohnt im fünften Stock eines alten Hochhauses. Dieser Mann muss spätestens in einer halben Stunde wieder seine Medikamente gegen hohen Blutdruck zu sich nehmen, um kein gesundheitliches Risiko einzugehen. Das ist leicht machbar, da er nur fünf Gehminuten von zu Hause entfernt ist. Unglücklicherweise fällt der Strom aus, als er im Aufzug steht. In dem Aufzug befindet sich weder eine Notstromversorgung, noch ein Notrufschalter. Es dauert über eine Stunde bis er aus dem Aufzug befreit werden kann. Der Ausgang ist ungewiss… Dank der neuen gesetzlichen Verordnung für das Notfallsystem in Personenaufzügen (seit 2015), wird es in Zukunft nahezu unmöglich, dass sich so ein Vorfall ereignet.

Das ist Pflicht für die neuen Notfallsysteme in Aufzügen:

Laut neuesten Standards muss eine Anbindung an eine Notfallzentrale vorhanden sein. Durch Drücken des Notfallknopfes wird sofort eine Verbindung zur Notfallzentrale über ein Zweikanalnotrufsystem hergestellt. Dadurch können die eingesperrten Personen wie per Telefon mit der Gegenseite kommunizieren. Das wirkt sehr beruhigend auf die Beteiligten. Mögliche Panikattacken kann man so vermeiden. Außerdem muss im Falle eines Stromausfalls das Notrufsystem trotzdem funktionieren. Dafür baut man einen Akkupuffer ein. So wird garantiert, dass der Notruf abgesendet wird.

Tipps für die Nachrüstung mit dem neuesten Notfallsystem

Am schnellsten lässt sich ein drahtloser Anschluss (GSM Modul) für das Notrufsystem einbauen. Wer sich den Kauf nicht leisten kann, hat die Möglichkeit sich einen zu mieten. Die Vorteile sind unter anderem:

  • SIM-Karte ist inbegriffen
  • kostenloser Akku-Austausch
  • täglicher Funktionstest
  • Verbindung zur Notrufzentrale mit 24 Stunden Bereitschaft ist inbegriffen

Was passiert, wenn der neueste Standard für Notfallsysteme nicht vorhanden ist?

Das Gesetz benennt den Betreiber des Aufzugs als Arbeitgeber, auch wenn er keine Angestellten hat. Folglich kann man den Betreiber auch für mögliche Schädigungen der Benutzer verantwortlich machen. Außerdem befindet sich ab jetzt eine Plakette im Fahrstuhl. Darauf liest man ab, wann die nächste Wartung fällig ist. Fehlt diese komplett, kann man das Ordnungsamt verständigen.

Einbau und Nachrüstung Notfallsystem
Szostecki GmbH

Fazit: Um eine Nachrüstung kommt man also nicht herum. Dank langjähriger Erfahrung der Szostecki GmbH (seit 1966) und Leistungen auf höchsten Qualitätsniveau können wir Ihnen bei diesem Problem jederzeit helfen. Wir freuen uns auf Ihren Auftrag!