Fachbegriffe aus der Aufzugstechnik: Buchstabe B

Vom Team Münchener Aufzugsdienst

Heute informieren wir als Münchner Aufzugsdienst über die Fachbegriffe rund um den Buchstaben B:

 

Buchstabe B

 

  • Baumustergeprüfter Aufzug

Um das Abnahmeverfahren vor Inbetriebnahme baugleicher Aufzüge zu erleichtern, haben die Hersteller die Möglichkeit die Aufzüge durch die Baumusterprüfung von einer zertifizierten Stelle (z.B. TÜV) prüfen zu lassen. Dabei wird nur ein Musteraufzug auf den gefahrlosen Betrieb und auf Zuverlässigkeit geprüft. Die Prüfstelle stellt dann für alle baugleichen Aufzüge dieser Serie eine Baumusterprüfbescheinigung aus. Ca. 80 % der neu gebauten Aufzüge in Deutschland sind baumustergeprüfte Standardaufzüge.

 

  • Behindertengerechter Aufzug

In öffentlichen Gebäuden und in Gebäuden, die von Menschen mit Einschränkungen genutzt werden, ist ein barrierefreier Zugang Pflicht. Die zu erfüllenden Regelungen sind in der Gesetzes-Vorschrift DIN EN81-70 nachzulesen. Die Norm beschreibt 5 Größen, die unterschiedliche Grade der Zugänglichkeit für Rollstullfahrerinnen und Rollstuhlfahrer beinhaltet (Abmessungen, technische und räumliche Kriterien). Zudem werden noch weitere Vorgaben, die die Ausstattung betreffen, wie Handlauf, Spiegel, Bodenbeläge usw. aufgeführt. Ebenfalls berücksichtigt sind spezielle technische Maßnahmen für Menschen mit Sehbehinderungen. Ergänzt wird die
Vorschrift EN81-70 durch DIN 18040-1 für öffentlich zugängliche Gebäude und DIN 18040-2 für Wohnungen (ehemals DIN 18024/25).

 

  • Besetzteinrichtung

Wenn der Beladungszustand eines Aufzuges überschritten ist, dann hält der Aufzug an Haltestellen, bei denen nur ein Außenruf vorliegt, nicht mehr. Die Außenrufe werden jedoch solange gespeichert, bis wieder Kapazität frei wird. Die Haltestellen werden dann systematisch wieder angefahren. Das Gewicht der Aufzüge wird mittels Lastmesstechnik festgestellt und mit dem eingegebenen Grenzwert abgeglichen (siehe auch Förderleistung).

 

  • Betretbare Räume

Bei diesen Räumen handelt es sich um Räume unter dem Aufzugsschacht, die genutzt (betreten) werden können. Die Unterfahrt oder Schachtgrube, also das untere Ende des Aufzugsschachtes, muss besondere statische Anforderungen erfüllen. Damit der Aufzug bzw. das Gegengewicht den Boden nicht durchstoßen können, muss außerdem eine Fangvorrichtung am Gegengewicht vorgesehen sein (siehe auch Gegengewicht, Fangvorrichtung).

 

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  • Betriebsstundenzähler

Aufzüge sind gemäß AMEV mit einem Betriebsstundenzähler und mit einen Fahrtenzähler auszustatten. Der Betriebsstundenzähler zeichnet elektronisch die Betriebsdauer auf.

 

  • Betriebsgeschwindigkeit

Die Angaben sind in m/s erfasst. Dabei eintspricht 1 Meter pro Sekunde einer Geschwindigkeit von 3,6 km pro Stunde (h).
Normalerweise liegt die Geschwindigkeit bei Personenaufzügen in Wohnhäusern bei durchschnittlich 1 – 1,6 m/s. Zum Vergleich: Der schnellste Aufzug der Welt fährt im Shanghai Tower mit einer Geschwindigkeit von 20,5 m/s (73,8 km/h) – siehe auch Förderleistung.

 

  • Bettenaufzug

In Krankenhäusern und Pflegeheimen werden Bettenaufzüge für die Personen- und Bettenbeförderung eingesetzt. Für Bettenaufzüge gibt es viele nützliche und wichtige Zusatzmodule wie z.B. eine Erkennungseinrichtung für Betten oder Essenstransportwägen. Werden diese erkannt, reagiert der Aufzug auf „normale“ Außenrufe nicht, um eine schnelle Beförderung zu gewährleisten. Gleichzeitig passt man so die Türschließungszeiten an, da die Ein- bzw. Ausstiegszeit länger ist. Die Bettenaufzüge muss dabei auch bei Betriebsstörungen wie Stromausfall gesondert betrachten.

 

  • Brandfallevakuierungssteuerung

Im Brandfall fahren die Aufzüge automatisch in eine vorher festgelegte Haltestelle und bleiben dort mit geöffneter Tür stehen. Die Fahrstühle werden still gelegt. Die eintreffende Feuerwehr kann dadurch schnell erkennen, dass keine Aufzüge mit eingeschlossenen Personen unterwegs sind. Alternativ kann die Brandfallevakuierungssteuerung mittels Rauchmeldern feststellen, welches Stockwerk nicht verraucht ist, und diese Haltestelle dann anfahren.

 

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