Mechatroniker im Handwerk – was steckt hinter dieser Ausbildung?

Alles Wissenswerte rund um diesen Beruf

Mechatroniker im Handwerk: eine Ausbildung mit Zukunft. Wer sich schon früher nicht damit begnügt hat, seine Spielzeugautos einfach über den Boden zu schieben, sondern sich eingehend mit der Technik und Hydraulik seiner Modelle beschäftigt hat, trifft mit einer Ausbildung zum Mechatroniker im Handwerk die richtige Wahl. Das Gleiche gilt für alle, die in der Schule mit Begeisterung an Physikprojekten teilgenommen haben und keine Angst vor komplizierten Matheaufgaben hatten.

 

Diese Voraussetzungen sollte ein angehender Mechatroniker im Handwerk mitbringen

Wenn Sie sich für den Ausbildungsberuf des Mechatronikers interessieren, sollten Sie vor allem drei Eigenschaften mitbringen: handwerkliches Geschick, technisches Verständnis sowie mathematisch-logisches Denken. Schließlich ist es später Ihre Aufgabe, Mechanik, Steuerungstechnik und Elektronik perfekt unter einen Hut zu bekommen. sas bedeutet, dass der Umgang mit hochmodernem Werkzeug genauso zum Tätigkeitsfeld gehört wie die Arbeit mit komplexer Computersoftware.

 

Auch räumliches Vorstellungsvermögen und die Bereitschaft zur Teamarbeit sollten vorhanden sein. Dementsprechend vielfältig sind auch die Ausbildungsinhalte. Sie reichen vom Messen und Prüfen elektrischer Größen über das Inbetriebnehmen und Bedienen mechatronischer Systeme bis hin zum Aufbauen von elektrischen, hydraulischen und pneumatischen Steuerungen. Außerdem werden Ihnen Kenntnisse in den Bereichen „betriebliche und technische Kommunikation“, „“Qualitätsmanagement“, „Umweltschutz“ sowie im „Planen und Steuern von Arbeitsabläufen“ vermittelt.

 

Rechtlich ist für die Ausbildung übrigens kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Viele Handwerksbetriebe bevorzugen jedoch Bewerberinnen und Bewerber, die mindestens einen guten Hauptschulabschluss vom Typ 10 A oder einen Realschulabschluss mitbringen. 2016 besaßen 68 Prozent aller Ausbildungsanfänger/-innen für den Beruf Mechatroniker im Handwerk die Mittlere Reife, 5,0 Prozent den Hauptschulabschluss und 25 Prozent die Hochschulreife. Nur 2,0 Prozent aller Ausbildungsanfänger besaßen keinen Hauptschulabschluss. Gute Noten in den Schulfächern Mathematik, Physik, Werken/Technik sowie Informatik erhöhen unabhängig vom Schulabschluss die Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Darüber hinaus wird oft ein Mindestalter von 16 Jahren vorausgesetzt.

 

Der Ausbildungsablauf

Die Ausbildung zum Mechatroniker im Handwerk dauert in Deutschland 3,5 Jahre. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie das Ausbildungsziel in kürzerer Zeit erreichen können, besteht jedoch die Möglichkeit zur Verkürzung. Die Ausbildungszeit ist grundsätzlich aufgeteilt in praktische Phasen in einem Ausbildungsbetrieb sowie theoretische Phasen an einer entsprechenden Berufsschule. Der Unterricht an der Berufsschule findet entweder regelmäßig an bis zu zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht statt. Hier erlernen Sie unter anderem das Analysieren von komplexen Funktionszusammenhängen in mechatronischen Systemen, das Realisieren mechatronischer Teilsysteme sowie die Übergabe von mechatronischen Systemen an Kunden. Gelegentlich nehmen Sie auch an überbetrieblichen Lehrgängen teil.

 

Neben den eingangs schon erwähnten Tätigkeiten erlernen Sie in Ihrem Ausbildungsbetrieb auch das manuelle beziehungsweise maschinelle Spanen, Trennen und Umformen, das Installieren elektrischer Baugruppen und Komponenten sowie das Instandhalten mechatronischer Systeme.

 

Abschluss und Zukunftsaussichten

Während der Ausbildung absolvieren Sie eine Zwischenprüfung. Die spätere Abschlussprüfung entspricht qualitativ und inhaltlich im vollen Umfang den hohen Anforderungen des Mechatroniker-Berufs. Außerdem berücksichtigt sie allerdings auch die speziellen Belange und Herausforderungen des Handwerks.

Eine spätere Weiterbildung zum Industriemeister/-in Mechatronik ist möglich, außerdem können sich Mechatroniker im Handwerk auf einzelne Fachrichtungen spezialisieren. Beispiele sind die Automatisierungstechnik, die Robotik, Kältetechnik und die SPS-Technik. Auch ein Studium (Maschinenbau oder Mechatronik) ist nach der Ausbildung denkbar.

 

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