Fachbegriffe aus der Aufzugstechnik von A bis Z: Buchstabe L-M

Szostecki GmbH Aufzugtechnik fasst die Begriffe zusammen:

Aufzugtechnik – hier die Begriffe rund um unsere Branche:

 

Buchstabe L

 

  • Lichtschranke/Lichtvorhang

Sicherheitseinrichtung an Aufzügen. Bei älteren Modellen bzw. in der Basisausführung sind die Kabinentüren mit einer einzelnen Lichtschranke in etwa 50 cm Höhe ausgestattet. Größere Sicherheit bietet ein Lichtvorhang, der bei neu montierten Personen- und Lastenaufzügen (Einbau nach dem 31.08.2017) gemäß der neuen Sicherheitsvorschrift EN 81-20/50 Pflicht ist. Der Lichtvorhang bzw. das Lichtgitter besteht aus 16 bzw. 32 einzelnen Lichtschranken, die den ganzen Türbereich, auch den Schwellenbereich, abdecken.
So werden auch kleinere Gegenstände erfasst. Demgemäß siehe auch Sicherheitslichtgitter.

 

  • Lastenaufzug

Aufzug mit besonders robustem Fahrkorb zur Beförderung von Lasten mit oder ohne Personenbegleitung. In Lastenaufzügen können bis zu 15 t befördert werden, die Abmessungen liegen bei 4 m Breite, 6 m Tiefe und 4 m Höhe. Siehe auch vereinfachter Güteraufzug.

 

  • Lastmessung

Eine Lastmesseinrichtung misst Leer-, Voll- und Überlast, oftmals mittels Sensoren, und ermittelt so die erlaubte Zuladung.
Siehe auch Leerlast, Volllast und Überlast.

 

  • Leerlast

Kabine ohne Zuladung. Innenkommandos bei Leerlast werden nicht ausgeführt (unlogischer Befehl).
Beispielsweise sind für unlogische Befehle bei Leerlast, die
– ausgelöst durch spielende Kinder
– ausgelöst durch Verklebungen an Tastern

 

Buchstabe M

 

  • Maschinenraum

Auch Triebwerksraum.

Im Maschinenraum ist das Triebwerk und weitere zugehörige Bauteile untergebracht. Da die Triebwerke immer kompakter werden, bieten viele Hersteller MRL-Systeme an. Sogenannte maschinenraumlose Aufzugssysteme. Das Triebwerk benötigt bei diesen Anlagen keinen eigenen Raum mehr. Der Maschinenraum wird je nach Antrieb oberhalb des Schachtes (bei elektrisch betriebenen Aufzügen) oder neben dem Schacht im unteren Bereich (bei hydraulisch betriebenen Anlagen) eingeplant. In den Vorschriften DIN 15306 und DIN 15309 ist Lage und Größe, je nach Aufzugstyp, des Maschinenraums beschrieben. Außerdem kommen noch Sicherheitsvorgaben aus der DIN EN 81-20 hinzu.

 

Regelungen (Auszug):

 

– Mindesthöhe 2 m
– Zugangstür (T30) nach außen aufschlagend, ohne Hilfsmittel von innen zu öffnen
– Die Beleuchtung muss mind. 200 Lux betragen
– Zugelassener Temperaturbereich: 5 – 40 Grad Celsius, Be- und Entlüftung muss sichergestellt sein
– Einstieg, Schutzgeländer und Ausstiegshilfen nach Sicherheitsvorschrift DIN EN 81-20
– Hydraulische Aufzüge: Ölfester Anstrich und Ölschwellen
– keine aufzugsfremde weitere Nutzung des Maschinenraumes

 

  • Maschinenraumlose Aufzüge (MRL)

Durch kompaktere Bauweise der Triebwerke bieten die Hersteller auch maschinenraumlose Anlagen an. Somit wird das Triebwerk und die Steuerung dabei oben oder unten im Aufzugsschacht angebracht, je nach Wirtschaftlichkeit. Ein wichtiger Faktor ist auch der freie Zugang für Wartungs- und Servicearbeiten. Hier ist eine Montage unten oftmals sinnvoller.

 

  • Mauerumfassungszarge

Die Mauerumfassungszarge ist sowohl ein dekoratives Element, als auch ein zuverlässiger Kantenschutz für Wände und Mauern.

 

  • Mikroprozessorsteuerung

Die Steuerung der Aufzugsanlage ist die Schaltzentrale. Denn moderne Aufzüge nutzen die Mikroprozessorsteuerung, bei dem alle Komponenten der Steuerung auf einem kleinen Chip Platz finden. Die Mikroprozessorsteuerung ermöglicht eine individuelle Programmierung der Aufzugsanlage nach Kundenwünschen.

 

Und weiter geht es mit dem Buchstaben M …

 

  • Missbrauchserkennung für Innenrufe

Ziel: Wirtschaftlicher und energiesparender Aufzugsbetrieb.
Intelligente Systeme wie die Lastwiegeeinrichtung der Aufzugskabine erkennen, ob es sich bei Innenrufen um logische Befehle handelt oder nicht. Denn wird z.B. eine Beladung von 40 kg gemessen, aber mehr als 1 Haltestelle angewählt, werden die Befehle als unlogisch betrachtet und gelöscht. Eine weitere Möglichkeit bietet der Lichtvorhang. Nach einer Lichtschrankenbetätigung durch Verlassen werden max. zwei weitere Innenrufe ohne Betätigung abgearbeitet. Alle weiteren Innenrufe werden dann gelöscht. So wird der unnötige Betrieb durch Anwahl von nicht benötigten Haltestellen vermieden.
Siehe auch: Doppelrufsperre und Förderleistung.

 

  • Missbrauchserkennung für Notrufe

Um sicherzustellen, dass es sich um einen echten Notruf handelt, gibt es zwei verschiedene Maßnahmen:

1. Die Notruftaste muss mindestens 1 -3 Sekunden lang gedrückt werden (manuell einstellbar), um an die Notrufzentrale weitergeleitet zu werden.
2. Durch eine eingebaute Videokamera in der Kabine wird von der Notrufzentrale aus überprüft, ob es sich um einen Notfall handelt.

Kurzum, missbräuchlich oder versehentlich abgesetzte Notrufe führen somit zu keiner kostenintensiven und unnötigen Rettungsaktion.

 

 

  • Montagebetrieb

Laut Aufzugsrichtlinie übernimmt der Montagebetrieb die Veranwortung für Planung, Produktion, Montage und das Inverkehrbringen der Aufzugsanlage sowie die Anbringung der CE-Kennzeichnung und die Ausstellung der EU-Konformitätserklärung.

 

Szostecki GmbH Aufzugtechnik – der Experte: Das tun wir für Sie ..

 

Gewusst?

Die Szostecki GmbH steht auch für Wartungskompetenz

Nebst Aufzugtechnik ist die Aufzugswartung mittels moderner Wartungssysteme unsere Kompetenz. Denn die Optimierung Ihrer Aufzugsanlagen ist unser Geschäft. Demgemäß  kümmern wir uns darum. Und das von Anfang an und in ganz Oberbayern. Denn unser Spektrum an Serviceleistungen ist groß. Daher finden wir immer maßgeschneiderte Wartungslösungen. Ebenfalls können Sie eine faire Preisgestaltung voraussetzen! Also, testen Sie uns. Kurzum, schicken Sie uns Ihre Anfrage. Aber Sie können uns auch jederzeit anrufen. Zum einen sind wir flexibel. Zum anderen ist das unser tägliches Geschäft. Ebenso ist ein 24-h-Notrufservice im Leistungsspektrum dabei. Übrigens, auch in der Elektrotechnik haben ein Expertenteam. Auch hier sind wir also Spezialisten. Denn uns gibt es in der Aufzugtechnik seit 1966 auf dem Markt.