Fachbegriffe aus der Aufzugstechnik von A bis Z: Buchstabe T – U

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Und hier geht es zu den Erkärungen von Fachbegriffen aus unserem Bereich: Aufzugstechnik ..

Buchstabe T

 

  • Tableau

Bedienpaneel mit Tasten zur Befehlsweitergabe an die Steuerung. Über das Innentableau wird die Haltestelle ausgewählt, das Außentaubleau dient zum Heranholen der Aufzugskabine. Verschieden Zusatzfunktionen wie Tür-Zu-Taster, Rufkodierung oder auch TFT-Displays bieten weiteren Komfort.
Siehe auch TFT-Bildschirm.

 

  • Teilunterhaltung – siehe: Wartung

 

  • TFT-Bildschirm (thin-film-transistor-display)

Bezeichnet die Technologie für LCD-Bildschirme. Neuester Stand der Technik sind AMOLED-Informationsdisplays, die aber auch noch die Bezeichnung TFT-Bildschirm tragen. Alle Funktionen eines Flachbildschirms sind möglich. Von einer einfachen Fahrtrichtungsanzeige bis hin zu Infos und Nachrichten über eine Internetverbindung.

 

  • TRA

Bezeichnung für das nationale deutsche Regelwerk für Aufzüge (die Technischen Regeln für Aufzüge). Diese wurden abgelöst durch die Europäischen Normen. Siehe EN Europäische Normen.

 

  • Tragfähigkeit

Die Tragfähigkeit bezeichnet die maximale Zuladung einer Aufzugskabine. Diese ist durch die DIN EN 81-20 geregelt. Für Personenaufzüge gibt es folgende Tragfähigkeitsstufen: 320 kg, 450 kg, 630 kg, 1000 kg, 1275 kg, 1600 kg, 1800 kg, 2000 kg und 2500 kg. Dabei wird von einem Durchschnittsgewicht von 75 kg pro Person ausgegangen. Denn erst bei einer Tragfähigkeit von 630 kg darf man Kinderwägen und Rollstühle mittransportieren und ab 1000 kg Krankentragen oder Möbel. Somit weisen Bettenaufzüge mindestens eine Tragfähigkeit von 1275 kg auf.

 

  • Tragmittel

Bei Treibscheibenaufzügen (Seilaufzügen) ist das Tragmittel der Überbegriff für die üblicherweise verwendeten Stahldrahtseile. Alternative Tragmittel sind Ketten, Riemen, Bänder, Faserseile oder hybride Elemente.

 

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  • TRAV

= Technische Regeln für absturzsichernde Verglasung (z.B. bei Schachtgerüsten, Panoramaaufzügen).

 

  • Treibfähigkeit

Rechnerisch und praktisch nachzuweisende Größe zur optimalen Kraftübertragung zwischen Tragmittel (z.B. Stahldrahtseil) und Treibscheibe bei Seilaufzügen. Die Treibfähigkeit ist abhängig von Vorspannkraft, Umschlingungswinkel und Reibewert.

 

  • Treibscheiben-Aufzug – siehe Seilaufzug und Triebwerk

 

Hier geht es zu den näheren Erläuterungen rund um das Thema Triebwerk …

 

  • Triebwerk

Auch Antrieb. Es gibt verschiedene Aufzugsantriebsarten, die je nach Leistungsfähigkeit des Aufzuges geprüft werden müssen, um eine wirtschaftliche und optimale Lösung für die Aufzugsanlage zu finden.

 

1. Hydrauliktriebwerk

Beim hydraulischen Antrieb wird die Kabine durch einen oder mehrere Kolben nach oben bewegt, wenn der Öldruck gesteigert wird. Ebenfalls sind die Kolben sind im Schachtboden verankert. Und dabei wird das Öl von Motor und Pumpe mittels einer Hydraulikleitung in die Kolben gepumpt. Bei der Abwärtsfahrt wird keine Energie benötigt. Denn das Öl wird aufgrund der Schwerkraft der Kabine wieder zurückgedrängt, kontrolliert und gesteuert durch entsprechende Ventile. Sind die Kolben direkt mit der Kabine verbunden, handelt es sich um einen direkten hydraulischen Antrieb. Der indirekt hydraulische Antrieb überträgt die Kraft durch Rollen und Seile auf die Kabine.

Ein Hydrauliktriebwerk ist nicht für große Förderhöhen geeignet.

Vorteile:

– sehr wirtschaftlich bei geringeren Förderhöhen;
– baulicher Vorteil, das Triebwerk kann auch entfernt untergebracht werden.

 

Nächster Punkt:

 

2. Treibscheibentriebwerk mit Getriebe

Elektrischer Antrieb, bestehend aus Motor, Treibscheibe, Tragmittel, Gegengewicht, mit/ohne Frequenzregelung.

a) mit Schneckengetriebe: Übersetzung und Kraftübertragung zwischen Motor und Treibscheibe durch ein Schneckengetriebe. Das Getriebe besteht aus dem Schneckenrad, eine Sonderform eines schrägverzahnten Zahnrades, sowie der Spindel.

b) mit Stirnradschneckengetriebe oder Doppelschneckengetriebe: Auch Schneckengetriebe, mit zusätzlich vorgeschaltetem Stirnrad bzw. einem zweiten Schneckengetriebe; ergibt einen deutlichen höheren Wirkungsgrad als das reine Schneckengetriebe und ist besonders laufruhig und geräuscharm.

c) mit Planetengetriebe: Übersetzung und Kraftübertragung zwischen Motor und Treibscheibe durch ein Planetengetriebe. Auch Umlaufrädergetriebe genannt. Mehrere Zahnräder umkreisen auf Achsen drehend ein zentrales Zahnrad, was an unser Sonnensystem erinnert und zu diesem Namen geführt hat.

d) Keilriemengetriebe wurden in den 60-er Jahren eingeführt, werden aber heute aufgrund hohen Platzbedarfs und relativ schnellem Verschleiß der Keilriemen nicht mehr verbaut.

 

Generell gilt für die Getriebearten a bis c:

Eignung für Fahrgeschwindigkeiten bis 2m/s

Vorteile:

– hoher Fahrkomfort bei niedrigem Energieverbrauch
– millimetergenaue Einfahrt und automatische Nachregulierung von Niveauunterschieden beim Be- und Entladen

 

Zum Schluss …

 

3. Treibscheibentriebwerk ohne Getriebe

Der Rotor des Elektromotors ist direkt mit der Treibscheibe verbunden, deshalb wird dieser auch getriebeloser Antrieb genannt. Dieser Antrieb ist geeignet für hohe Geschwindigkeiten bis zu 12,5 m/s und ist besonders leise. Auch dieses Triebwerk bietet hohen Fahrkomfort und optimale Haltegenauigkeit und zeichnet sich ebenfalls durch niedrigen Energieverbrauch aus.

Treibscheibentriebwerke sind generell mit oder ohne Frequenzregelung erhältlich. Die moderne Prozessorsteuerung mit einer modernen Frequenzregelung bietet viele Vorteile:
– ruckfreie und stufenlose Regelung von Fahrgeschwindigkeit und Haltevorgang.
– Optimierung des Fahrkomforts und der Einfahrgenauigkeit
– maximiert die erreichbare Fahrgeschwindigkeit, minimiert die Wartezeit

Siehe auch Polumschaltung.

 

 

  • Türantrieb

Kabinentüren werden mit einem separaten Elektromotor und einer Steuerung geöffnet bzw. geschlossen. Somit regelt die Steuerung nach Voreinstellung die Öffnungsgeschwindigkeit und Fahrkurve der Tür. Außerdem werden die Schachtabschlusstüren ohne eigenen Antrieb zusammen mit der Kabinentür bedient.

Weiter geht es mit …

 

Buchstabe U

 

 

  • Überlast

Wenn die Nennlast um mehr als 10 % und mind. um 75 kg überschritten wird, spricht man von Überlast. Desweiteren verlässt der Fahrstuhl die Haltestelle nicht und zeigt akustisch bzw. optisch auf die Situation hin. Siehe auch Lastmessung.

 

  • Überlastanzeige – siehe Überlast

 

  • Umlaufzeit

Das ist die Dauer einer vollständigen Fahrt mit Stopps von der untersten bis zur obersten Haltestelle und zurück zum Ausgangspunkt.

 

  • Umlenkrollen

Die Rollen aus Grauguss oder Kunststoff (z.B. Gußpolyamid) kommen bei Seilaufzügen zum Einsatz, um die Tragmittel (Seile) entsprechend der Anordnung des Triebwerks vom Gegengewicht auf die Fahrkorbaufhängung umzulenken. Außerdem sollten sie möglichst gerade und ohne Verdrehung umlaufen, um den Verschleiß gering zu halten.

 

  • Unterfluraufzug

Spezieller Lastenaufzug ohne Personenbeförderung. Der Unterfluraufzug wird dann eingesetzt, wenn die obere Haltestelle nicht durch eine Umwehrung abgesichert werden kann. Einsatzgebiete sind Erschließung von Kellerräumen, sowie Versenkung von Müllcontainern und PKWs. Unterfluraufzüge besitzen einen aufgesetzten Baldachin, der die Grubenöffnung verschließt.
Diese Aufzüge haben eine begrenzte Tragkraft und auch eine begrenzte Zahl an Haltestellen, meist nur eine. Sie werden hydraulisch angetrieben, z.B. durch einen Scherenhubtisch.

 

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