Aufzug der Zukunft

Das Team der Aufzugsfirmen München berichtet heute über den Aufzug der Zukunft. Frage: Ist der „heilige Gral“ der Aufzugsindustrie geknackt? Der Aufzugsantrieb der Zukunft ist ein Antrieb ganz ohne Seil und nicht mehr nur auf die Vertikale ausgerichtet. ThyssenKrupp Elevators hat ihn entwickelt. Er nennt sich Multi und ist seit 2015 in Rottweil in Baden-Württemberg in einem eigens gebauten Aufzugsturm zu Testzwecken zu finden. Der Turm ist mit 246 m das höchste Gebäude in ganz Baden-Württemberg. Und in diesem beschaulichen ländlichen Ambiente revolutioniert man die Aufzugstechnik.

Aufzugsfirmen München horchen auf!

„Multi“ hat viele Vorteile gegenüber der bisherigen Technik. Aufzüge fahren zukünftig auch seitwärts, nicht mehr nur auf und ab. Das bietet Planern und Architekten von Hochhäusern neue Möglichkeiten der Verbindungen. Mehrere Kabinen können im selben Schacht zirkulieren, statt wie bisher nur eine Aufzugskabine pro Schacht. Das bedeutet einen Raumgewinn von bis zu 25 % Fläche, die dann zur Nutzung für andere Zwecke stehen. Doch wie funktioniert der Antrieb?

Der Antrieb des Aufzugs der Zukunft: Ein elektromagnetisches Trag- und Antriebssystem!

Dieser Antrieb wurde von ThyssenKrupp Transrapid GmbH und von der Siemens AG für die Magnetschwebebahn Transrapid entwickelt. Der Transrapid konnte weltweit jedoch nur in Shanghai einmalig realisiert werden. Der Antrieb jedoch ist ein Meisterwerk der Technik. Im Rottweiler Turm wird er nunmehr seit 2015 getestet und läuft dort zur Serienreife auf.

Demnächst wird in Berlin das erste, neue Hochhaus mit diesem Aufzugssystem ausgestattet. Der Antrieb ist im Fahrweg eingebaut, dazu gehört ein starker Elektromagnet, der ein Magnetfeld erzeugt. Dieses Magnetfeld bewegt sich in Fahrtrichtung und zieht dadurch die Aufzugskabine mit sich. Die Kabine schwebt. Es werden keine Räder, kein Getriebe, keine Seile benötigt. Somit entsteht auch kaum Verschleiß. Lediglich die Betonschächte und die in die Fahrwege eingebauten Systeme muss man auf Alterungsprozesse regelmäßig untersuchen.

Der Transrapid hat sich aufgrund von Kapazitätsauslastung, Belastung durch Wetterereignisse o.ä. bisher nicht als wirtschaftlich rentabel erwiesen. Ganz anders verändert diese Technik jedoch die Aufzugsindustrie. Dort sind diese Schwachstellen nicht vorhanden.

Der Aufzug der Zukunft – alles neu?

Die neue Technik löst den im Prinzip fast unveränderten Seilantrieb aus dem 19. Jahrhundert ab. Natürlich wurde auch dieser Antrieb immer wieder verbessert. das Prinzip aber blieb gleich. Durch die neue Technik nun ergeben sich völlig andere Möglichkeiten:

  • Querverbindungen durch horizontale und schräge Fahrtrichtung: Dadurch bekommt man Aufzugsschächte mit Abzweigungen. Somit befährt man die Schächte mit mehreren Kabinen. Für Architekten und Gebäudeplaner bietet das eine Fülle an neuen Möglichkeiten. Das System ist deutlich flexibler und variabel einsetzbar.
  • Kostenersparnis durch bessere Auslastung: Laut Aussage von Experten lassen sich die Transportkapazitäten um bis zu 50 % steigern. Das bedeutet ein geringerer Investitionsaufwand. Eine kleinere Anzahl an Kabinen reicht aus, um den Anforderungen zu entsprechen.
  • Energieeinsparung: Gegenüber dem bisherigen System lassen sich Energieverbrauch-Spitzen um bis zu 60 % senken. Dies vor allem durch den flexibleren Einsatz und die Mehrfachnutzung der Schächte. Somit kann man höhere Aufkommen zu Stoßzeiten besser abdecken. Dadurch entsteht ein gleichmäßigerer Energieverbrauch. Das Energiemanagement wird so effizienter. Und die Kosten für Leitungen und Kabel senkt man dadurch deutlicher.
  • Geringerer Flächenverbrauch für das Aufzugssytem: Seilwinden und Maschinenräume entfallen. Die Schächte sind kleiner dimensioniert als beim herkömmlichen System, weil dort keine weitere Technik ist. Die Entwickler schätzen, dass dadurch bis zu 25 % mehr Nutzfläche entsteht. Diese zusätzliche Fläche bringt somit weitere Einnahmen durch eine Vermietung.
  • Gebäudehöhe ist nicht mehr relevant: Dieses System setzt man unabhängig von der Gebäudehöhe ein. Probleme des alten Systems bei besonders hohen Gebäuden entfallen somit.

Der Aufzugsturm in Rottweil ist Brutstätte von weiteren Neuentwicklungen

In den insgesamt 12 Schächten des Testturms folgen noch weitere Tests an Neuheiten. Hier fährt zum Beispiel ein Hochgeschwindigkeitsaufzug mit satten 18 m/s eine Spitzengeschwindigkeit.

Es gibt weltweit nur zwei Gebäude, in denen die Geschwindigkeit höher ist, nämlich 20 m/s. Im höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa in Dubai, erreichen die Aufzüge gerade mal 10 m/s.

In Rottweil haben die Experten außerdem ein sogenanntes „Schwingungstilgersystem“ eingebaut. Damit gleicht man wetterbedingte Schwingungen des Turms aus. Auch Schwingungen bei anderen Gebäudehöhen simuliert man so. So testet man Aufzüge bereits in der Konstruktionsphase.

Die Gebäudeschwingungen in den Wolkenkratzern zählen zu den großen Herausforderungen bei der Konstruktion von Aufzügen. Die Aufzugsschächte schwingen naturgemäß mit und müssen somit bei der Statik berücksichtigt werden und entsprechend fein justiert sein.

Und last but not least: Die knapp 17.000 Quadratmeter Glasgewebefaser, in die der Rottweiler Turm gehüllt ist, schützen ihn vor intensiver Sonneneinstrahlung und reduziert die Energiekosten.

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