Fachbegriffe aus der Aufzugstechnik von A bis Z: Buchstabe Q – S

Wir sind die Experten bei den Aufzugsfirmen München und Oberbayern

Bei den Aufzugsfirmen München und Oberbayern gehören wir zu den absoluten Favoriten unserer Kunden. Das Szostecki Team erklärt die Fachbegriffe rund um das Thema Aufzüge:

 

Buchstabe Q – keine Fachbegriffe

 

Weiter geht es mit …

 

Buchstabe R

 

 

  • Rohrbruchsicherung

Durch ein Leck in der Hydraulikleitung kann es bei einem direkt hydraulischen Antrieb zu einer schweren Störung kommen. Das eingebaute Rückschlagventil (Rohrbruchsicherung) verhindert dabei den Absturz.
Siehe direkt hydraulischer Antrieb.

 

Buchstabe S

 

 

  • Schacht

Aufzugskabine und Gegengewicht bewegen sich durch den Schacht, der unten durch den Schachtgrubenboden und oben durch die Schachtdecke begrenzt ist (seitlich durch die Schachtwände). Der Schacht wird meist aus Beton oder Mauerwerk gefertigt, bei Panoramaaufzügen auch aus Stahl und Glas. Der Schacht wird passend zur Aufzugsgröße geplant, damit man Aufzug und Gegengewicht sicher führen kann. Denn Aufzugsschächte müssen gesichert sein, damit keine Personen hinabstürzen oder man durch vorbeifahrende Aufzüge und Gegengewichte niemanden verletzen kann. Ein Aufzugsschacht verwendet man nur für Aufzugsanlagen. Es dürfen keine Strom, Gas- oder Wasserleitungen hindurch geführt werden. Pflicht ist außerdem eine Schachtbeleuchtung. Bei den Schachtmaßen von teilumwehrten Schächten wird auch der offene Freiraum bis zu 1,5 m zu den beweglichen Teilen (Fahrkorb, Gegengewicht) hinzugerechnet.

 

  • Schachtlüftung

Nutzern von Aufzügen sowie Personen, die im Aufzugsschacht Wartungsarbeiten durchführen, muss ausreichend Atemluft zur Verfügung stehen. Die Richtline DIN EN 81 schreibt deshalb entsprechende Lüftungseinrichtungen vor. Diese muss mindestens 1 % des Schachtgrundrisses betragen. Es gibt verschiedene Formen der Schachtlüftungseinrichtungen.
Oftmals plant man diese zusammen mit der Schachtentrauchung.

 

  • Schachtentrauchung – nicht zu verwechseln mit Schachtlüftung

Die Schachtentrauchung ist eine Sicherheitseinrichtung an Aufzugsschächten, über die Brandgase und Rauch im Brandfall entweichen können. Die jeweiligen Landesbauordnungen schreiben vor, wann und in welcher Form eine Schachtentrauchung geplant werden muss.

 

  • Schachtgerüst

Selbsttragende Konstruktion aus Stahl- und Aluminiumprofilen. Ersetzt den gemauerten oder betonierten Aufzugsschacht beispielsweise bei Panoramaaufzügen. Die Verkleidung besteht aus Glas.

 

  • Schachtgrube

Sicherheitsraum im Fahrschacht am unteren Ende des Aufzugsschachtes für Wartungspersonal. Die Größe ist abhängig von Betriebsart, Geschwindigkeit und Tragfähigkeit und liegt in der Regel zwischen 1,40 m bis 4 m Tiefe, gemessen ab Oberkante Fußboden der untersten Haltestelle bis zum unteren Ende. Größere Schachtgruben ab 2,50 m müssen einen separaten Wartungszugang mit abschließbarer Tür besitzen.

 

Noch mehr Fachbegriffe …

 

  • Schachtkopf

Sicherheitsraum im Fahrschacht am oberen Ende des Schachtes für Wartungspersonal. Bezeichnet den Raum, den der Aufzug nach der obersten Haltestelle noch nehmen kann bis zum Aufsetzpuffer.
Ab Oberkante misst man den Aufzugsfußboden bis an die Decke des Fahrschachtes.

 

  • Schachtkopierung

Veraltete Technik der Standordbestimmung der Kabine. Denn über mechanische und magnetische Schalter vor Haltestellen bzw. in Schachtgruben- und Schachtkopfnähe erhielt die Steuerung die Inforamtionen, wo sich die Kabine befindet, um die Geschwindigkeit zu regulieren. Heutzutage ersetzen digitale Wegemesssysteme die Schachtkopierung. Siehe auch Wegmessung.

 

  • Schachtumwehrung

Um Personen vor beweglichen Teilen bzw. vor Hinabstürzen zu schützen muss der Schacht mit einer Schachtumwehrung gesichert sein. Hier unterscheidet man zwischen folgenden Arten:

  • Vollständige Schachtumwehrung: Wände, Fußboden und Decke sind mit ausreichendem Freiraum durch nichtbrennbare Baustoffe zu sichern. Glasscheiben als Schachtwände müssen aus Verbundsicherheitsglas bestehen.
  • Teilumwehrte Schächte: Bei Panoramaaufzügen wird meist diese Variante gewählt. Die Seite mit den Zugangstüren wird geschützt und das Erdgeschoss als Teilschacht seitlich und hinter dem Aufzug durch entsprechendes Anbringen von Glasscheiben gesichert.
  • Keine Schachtumwehrung: Der Schacht selbst wird nicht geschützt, es muss aber ein ausreichender Sicherheitsabstand zu den beweglichen Teilen gewährleistet sein.

 

Und zum Schluss …

 

  • Schachtzugang ins Freie

Außenaufzüge bzw. Aufzugstüren, die sich direkt ins Freie öffnen, weisen in punkto Wärmedämmung, Zugang und Sicherheit Mängel bzw. Risiken auf. Die Schiebetüren sind weder dicht noch wärmeisoliert. Durch die Spalte kann Feuchtigkeit in den Schacht eindringen und für Korrosion und Schwitzwasserbildung sorgen. Im Winter können die Schwellen vereisen, was zu Störungen führt. Durch die Schachttüren können auch Unbefugte leicht ins Gebäude eindringen. Abhilfe schaffen Vorräume mit Wärmeschutztüren. Vordächer schützen nicht ausreichend, vor der Schachttüre kann jedoch direkt eine dichte Zugangstür eingebaut werden, die das Ansaugen von kalter Luft und das Eindringen von Schnee und Regen verhindert. Dabei sollte man aber durch geeignete Maßnahmen beispielsweise durch Lichtschranken, Taster für den Aufzugsruf und nach außen öffnende Türen die Sicherheit gewährleisten.

 

  • Seilaufzug

Auch Treibscheiben-Aufzug. Kabine und Gegengewicht werden über Seile von einem Treibscheiben-Antrieb bewegt. Diese Art von Antrieb ist in Bezug auf Förderleistung und Fahrkomfort optimal.

 

  • Selbstfahrersteuerung

Einfache Steuerung, die man nur bei Lastenaufzügen ohne Personenbeförderung einsetzt. Den Aufzug fordert man von außen an. Somit ist auch nur ein Befehl ausführbar. Während der Fahrt leuchtet das Besetzt-Zeichen auf.

 

  • Selektive Türsteuerung

Aufzüge mit Durchladung öffnen nur eine der beiden Aufzugstüren. Falls die andere Seite sich ebenfalls öffnen soll, betätigt man die entsprechende Taste.
Das bringt Vorteile, wenn eine der beiden Türen ins Freie geht, oder bei Bettenaufzügen.

 

  • Sprachansagegerät

Programmierte Ansagen in der Kabine, an welcher Haltestelle man sich befindet. Dies erleichtert Sehbehinderten die Benutzung.

 

  • Standortanzeige

Informiert die Wartenden an der Haltestelle, auf welchem Stockwerk sich die Kabine befindet, verbunden mit einem Richtungspfeil.

 

 

Unser Team von Szostecki – der Experte bei den Aufzugsfirmen München und Oberbayern

Wir sind seit 1966 im Bereich Aufzugstechnik und Elektrotechnik sowie Gebäudetechnik in München und Oberbayern die Spezialisten. Außerdem arbeiten wir seit Jahren mit namhaften Herstellern vertrauensvoll und langjährig zusammen. Fordern Sie bei uns ein Angebot an – es lohnt sich! Wir freuen uns auf Ihren Auftrag, den wir zu fairen Preisen abwickeln. Tolle Aufzugsprojekte können Sie sich vom Experten bei den Aufzugsfirmen München und Oberbayern auf instagram ansehen.