Fachbegriffe aus der Aufzugstechnik: Buchstabe A

Beschäftigen Sie sich im Moment gerade mit Aufzügen, weil Sie investieren möchten? Oder interessieren Sie sich für einen Job in einer Aufzugsfirma? Hier finden Sie alle Fachbegriffe aus der Aufzugstechnik mit Erklärung:

 

Buchstabe A

 

  • Absinkverhinderung

Bei einem längeren Stillstand der Aufzugskabine an einer Haltestelle blockiert die Absinkverhinderung die Bewegung des Fahrstuhls und vermeidet so unnötiges Nachregulieren.

 

  • Anlaufstrombegrenzer bei Hydraulikaufzügen

Auch Sanftanlauf genannt. Die Stromzufuhr wird durch den elektronischen Anlaufstrombegrenzer auf den 1,2 – 1,5-fachen Wert des Nennstroms begrenzt. Zum einen kann man den Stromverbrauch beim Einschalten senken. Zum anderen wird bei großen Lasten ein starker Spannungseinbruch vermieden. Bei älteren Anlagen liegt dieser Wert noch beim 3-fachen Wert des Nennstroms. Der Nennstrom ist der Wert, den der Aufzug im Ruhezustand benötigt. Siehe auch elektronisches Liftregelventil.

 

  • Anlaufverriegelung

Steuermodul, das man bei der Notstromevakuierung in der Regel einsetzt. Im Falle eines Stromausfalles springt die hausinterne Notstromversorgung ein und die angeschlossenen Aufzüge führen eine Evakuierungsfahrt durch. Und an der Haltestelle, meistens im Erdgeschoss, können die Insassen den Aufzug verlassen und dieser wird dann stillgelegt. Durch die Anlaufverriegelung setzen sich nicht alle Aufzüge gleichzeitig in Bewegung, sondern einer nach dem anderen. Somit muss das Notstromaggregat nur jeweils den Strom für einen Aufzug bereitstellen.

 

  • Antrieb (Hydraulikaufzug)

Der Antrieb treibt den Hydraulikaufzug in Aufwärtsrichtung an. Nähere Infos unter Triebwerk.

 

  • Aufsetzpuffer

Aufsetzpuffer sind am unteren Ende des Aufzugsschachtes angebracht und wirken als Stoßdämpfer, falls die Kabine die unterste Haltestelle durchfährt. Diese Puffer bestehen aus Vulkollan (gummielastischer Polyurethan-Werkstoff) oder ölhydraulischen Elementen.

 

  • Aufsetzvorrichtung

Die Aufsetzvorrichtung verhindert das Absinken und die Stufenbildung beim Beladen des Aufzugs mit schweren Lasten. Dieses Absinken kann durch Dehnung der Stahlseile oder durch die Komprimierung des Hydrauliköls geschehen. Funktionsweise: Der Aufzug überfährt zunächst die Haltestelle ein kleines Stück. Dann werden die elektromechanischen oder elektrohydraulischen Verriegelungsbolzen ausgefahren. Der Fahrstuhl sinkt dann auf die Stützkonsolen ab. So kann der Lastenaufzug sicher be- und entladen werden. Bei der Weiterfahrt hebt sich die Kabine zuerst ein Stück an und die Bolzen werden wieder eingefahren.

 

  • Aufzug

Im Wortlaut der Aufzugsrichtlinie ist ein Aufzug ein Hebezeug, dessen Fahrkorb zwischen zwei Ebenen verkehrt, und Personen und Güter befördert. Die Kabine muss an starren Führungen bewegt werden, die gegenüber der Horizontalen eine Neigung von 15 % aufweisen. Im Sinne dieser Richtlinie sind auch Fahrstühle, die nicht an starren Führungen, aber in einem räumlich festgelegten Fahrverlauf verkehren (Schacht) als Aufzüge anzusehen und fallen in den Bereich dieser Richtlinie (z.B. Aufzüge mit Scherenhubwerk).

 

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  • Aufzugswärter

Die Aufzugsverordnung ( AufzV) § 20 regelt die Pflichten und Aufgaben des Aufzugswärters. Denn jeder Betreiber einer Aufzugsanlage ist verpflichtet, einen Aufzugswärter zu bestellen, der:

a) die Anlage beaufsichtigt,
b) Mängel/Fehler meldet,
c) bei einer Gefährdung den Aufzug sperrt,
d) und Hilfe organisiert, wenn Personen im Fahrstuhl wegen einer Betriebsstörung eingeschlossen sind.

Der Aufzugswärter muss jederzeit erreichbar sein, wenn der Aufzug in Betrieb ist. Um als Aufzugswärter eingesetzt zu werden, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

a) Mindestalter von 18 Jahren
b) erfolgreich bestandene Prüfung vor Sachverständigen zum Nachweis der Sachkundigkeit

Die Bescheinigungen über die Prüfungen müssen am Betriebsort aufbewahrt werden. Falls der Aufszugswärter wiederholt gegen die Vorschriften handelt, nicht sachkundig ist, oder sich als unzuverlässig erweist, kann die Aufsichtsbehörde anordnen, dass der Aufzugswärter nicht länger in dieser Position beschäftigt werden darf.

 

  • Aufzugswärterservice

Wenn kein geschulter Mitarbeiter verfügbar ist, kann ein Aufzugsbetreiber mit einem Aufzugshersteller einen Servicevertrag schließen. Dieser kümmert sich dann um regelmäßige Überprüfungen, Wartung und Hilfeleistungen bei Betriebsstörungen.
Die Überwachung der Aufzüge erfolgt über elektronische Zusatzgeräte. Wenn dabei Störungen oder Systemfehler festgestellt werden, wird die Aufzugsanlage von einer Fachkraft repariert und eventuelle Störungen behoben.

 

  • Außentableau

Ein Außentableau befindet sich an jeder Haltestelle und besteht aus einem oder zwei Rufknöpfen., um den Aufzug zu rufen. Außerdem siehe auch Einknopf- oder Zweiknopfsammelsteuerung.

 

  • Außer-Betrieb-Schaltung

Der Aufzug und das Kabinenlicht wechseln nach einem bestimmten Zeitraum in einen Sleep-Modus und werden abgeschaltet. Somit kann dieser Zeitraum individuell eingestellt werden und dient zur Einergieeinsparung. Erfolgt ein Außenruf, nimmt der Aufzug automatisch den Betrieb wieder auf.

 

  • Autoaufzug

Dient zur Beförderung von PKW (oder LKW) nach EN81. Diese großen Aufzüge unterliegen bezüglich Betrieb und Einbau besonderen Regelungen und haben normalerweise eine Tragkraft von 2 t oder mehr.

 

Die Aufzugsfirma Szostecki GmbH …

ist seit 1966 ein zertifizierter Innungsfachbetrieb in der Elektrotechnik. Somit greift das Unternehmen auf einen langjährigen Erfahrungsschatz in den Bereichen der Elektro-, Gebäude- und Aufzugtechnik zurück. Und das vom ersten Planungsentwurf bis zur fertigen Installation und Wartung. Denn die Philosophie von der Aufzugsfirma Szostecki GmbH lautet: Qualität und Dienstleistungsbereitschaft zu jeder Zeit verbunden mit einer hohen Kundenzufriedenheit. Hier erfahren Sie mehr über unsere Leistung rund um die Aufzugstechnik. Lernen Sie unsere Aufzugsfirma auf youtube kennen.

 

 

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