Fachbegriffe aus der Aufzugstechnik: Buchstabe C – E

Vom Team der Aufzugsfirma München und Oberbayern

Aufzugsfirma München – zwei Schlagwörter, die für den Branchenexperten stehen rund um die Aufzugstechnik. Das Team fasst heute die Fachbegriffe von C bis E für Sie zusammen:

 

Buchstabe C – keine Fachbegriffe

 

Buchstabe D

 

  • Direkt hydraulischer Aufzug

Hydraulikaufzüge sind bei einer geringen Förderhöhe (15 bis 25 m) wirtschaftlich und technisch die beste Lösung.
Die Kabine wird dabei durch einen oder mehrere Hydraulikkolben bewegt. Sind die Kolben direkt mit der Kabine verbunden, handelt es sich um einen direkt hydraulischen Aufzug. Beim indirekt hydraulischen Aufzug findet die Kraftübertragung durch Rollen und Tragseile statt. Die Kolben befinden sich neben (bohrlochfrei) oder unter (in-ground) der Kabine im Aufzugsschacht. Die Anlagen werden sowohl mit Maschinenraum, als auch als maschinenraumlose Systeme angeboten (MRL-Systeme). Der hydraulische Aufzug im Lasteneinsatz bietet außerdem noch den Vorteil, dass nur der Boden belastet wird, nicht aber der Schachtkopf (siehe auch hydraulischer Aufzug).

 

  • Doppelrufsperre

Bei Zweiknopfsammelsteuerungen ist das gleichzeitige Drücken der beiden Rufknöpfe für den Auf- und Abwärtsruf durch die Doppelrufsperre blockiert. So wird verhindert, dass sich mehrere Fahstühle in Bewegung setzen oder dass es zu unnötigen Stopps an Haltestellen kommt. Dies ist energiesparend und erhöht zudem die Förderleistung (siehe auch Förderleistung + Zweiknopfsammelsteuerung).

 

  • Drängeleinrichtung

Verhindert langes Offenstehen und Blockieren der Weiterfahrt durch Personen im Türbereich. Diese werden durch akustische Signale und langsames Schließen der Türen, sowie sprachlicher Aufforderung um Verlassen des Türbereichs gebeten. Somit kann auch hier die Förderleistung erhöht und Wartezeiten verringert werden.

 

  • Drehtür

Auch Anschlagtüren genannt. Die älteste Türenbauart bei Aufzügen, die auch heute noch im Einsatz sind. Drehtüren werden nur noch als Schachttüren eingesetzt, wo aus Platzgründen keine andere Möglichkeit besteht bzw. bei älteren Modellen, deren Kabine keine eigene Kabinentür besitzt. Die Türen können ausschließlich manuell geöffnet werden.

 

Die Aufzugsfirma München informiert Wissenswertes mit dem Buchstaben E

 

  • Einfahrgong

Bei Ankunft einer Fahrkabine an der Haltestelle ertönt ein akustisches Signal. Der Einbau des Signalgebers ist entweder auf der Kabine selbst, oder an der Haltestelle vorgesehen. Insbesondere bei mehreren Aufzügen sehr komfortabel und nutzerfreundlich.

 

  • Einfahrt mit öffnender Tür

Bereits bei der Einfahrt in die Haltestelle öffnen sich die Türen. Dadurch verringert man die Haltezeit (siehe auch Förderleistung – Erhöhung der und Einfahrzone).

 

  • Einfahrzone

Die Einfahrzone befindet sich jeweils 250 mm ober- oder unterhalb der Schachttürschwellen. Ab diesem Bereich darf sich die Aufzugstür öffnen. Verlässt der Fahrstuhl die Einfahrzone muss die Tür selbstständig schließen. Dazu werden Schließgewichte oder mechanische Federn eingebaut.

 

  • Einknopfsteuerung

Der Fahrstuhl kann von der Haltestelle aus nur mit einer Taste herangerufen werden. Der Aufzug bedient in Fahrtrichtung alle Innen- und Außenrufe. An der obersten bzw. untersten Haltestelle erfolgt dann der Richtungswechsel. Somit werden dann wieder alle Haltestellen mit Innen- oder Außenruf der Reihe nach angefahren. Jedoch bei der Abwärtssammelsteuerung werden Außenrufe nur in der Abwärtsfahrt angefahren.

 

  • Elektronisches Liftregelventil

Bei hydraulischen Aufzugsanlagen erfasst und regelt man somit den Volumenstrom des Öls laufend. Unabhängig von Last und Temperatur sorgt das elektronische Liftregelventil für konstante Fahrzeiten, Haltegenauigkeit und Energieeffizienz.

 

  • Entriegelungszone

Die Entriegelungszone liegt 20 bis 35 cm ober- bzw. unterhalb der Schachtöffnung. Um die Aufzugstüre ( Schachttüre) öffnen zu können, muss sich ein Fahrkorb in der Entriegelungszone befinden. Bei der Einfahrt in diese Zone erfolgt eine mechanische Entriegelung.

 

  • Expressaufzug

Besonders schneller Aufzug. Eingesetzt vorallem in sehr hohen Gebäuden. Die Geschwindigkeit von Expressaufzügen liegt bei 7 – 10 m/s. Eine weitere Steigerung sind die Hochgeschwindigkeitsaufzüge, die jedoch nur in den höchsten Gebäuden der Welt im Einsatz sind.

 

Unser Team von Szostecki – Ihre Aufzugsfirma München und Umgebung

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