Heutige Frage: Wie funktioniert ein Aufzug?

Wir von der Szostecki und Asco GmbH sind die Experten im Aufzugsdienst München und Umland und wir erklären Ihnen heute das Sicherheitskonzept eines Fahrstuhls.

Das Sicherheitssystem

Aufgrund der sehr hohen Sicherheitsanforderungen an Aufzüge, sind diese mit einem Sicherheitssystem ausgestattet. Dieses verhindert Abweichungen vom Normalbetrieb. Dazu gehören zu hohe Geschwindigkeiten und inzwischen auch ein Abstürzen des Fahrstuhls, sogar dann, wenn alle Tragseile reißen würden.

Bei den seilaufgehängten Konstruktionen sind die Fahrstuhlkabinen normalerweise an drei bis zehn Seilen aufgehängt. Sollte ein oder gar mehrere Seile reißen, dann führt dies trotzdem nicht dazu, das alle übrigen Seile reißen. Dafür sorgt die spezielle Bauart der Seile.

Was ist eine Seilsicherheit?

Die Antwort vom Aufzugsdienst München und Umland:

Seit 1999 sind die Seile mit 12-facher Sicherheit bei mindestens drei Tragseilen ausgelegt. Hat ein Aufzug nur zwei, so ist laut der EN 81-1 eine 16-fache Seilsicherheit notwendig. Demzufolge kann selbst ein für die Personenbeförderung (betrifft Personen- und Lastenaufzüge) zugelassener Fahrstuhl, mit nur einem Tragseil, sicher gehalten werden. Die Anforderungen an diese Seilsicherheit ist bei Güteraufzügen hingegen geringer.

Aufzug ohne Seile?

Jedoch ist es mittlerweile so, dass Aufzugsanlagen keine Seile mehr verwenden. Entsprechend werden, nach dem aktuellen Stand der Technik, Riemen eingesetzt. Das heißt, das der Personenaufzug von mehreren flachen Riemen bewegt wird, bei welchen sich innen zahlreiche dünne, nebeneinander liegende Stahlseile befinden.

Darüber hinaus gibt es eine Sicherheitselektronik, die bei jedem Riemen permanent den elektrischen Innenwiderstand überwacht. Im Falle einer Abweichung hält der Aufzug direkt bei der nächsten Ausstiegsstelle an. Anschließend öffnen sich die Türen und zudem erfolgt sofort eine Störungsmeldung.

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Was ist die Treibfähigkeit?

Die Antwort vom Aufzugsdienst München und Umland:

Weiterhin ist die richtige Auslegung der Treibfähigkeit des Systems ein wesentlicher Punkt. Folglich können die Seile bei zu niedriger Treibfähigkeit durchrutschen, bei zu hoher hingegen verschleißen sie über die Maßen.

Möglicherweise hält die Fahrstuhlkabine dann nicht nur unbündig, sondern zwischen zwei Etagen.

Im schlimmsten Fall rutscht der Fahrstuhlkorb, abhängig davon ob das Gegengewicht oder die Kabine schwerer ist, bis zum untersten oder obersten Endhaltepunkt.

Nächste Frage an den Aufzugsdienst München und Umland :

Wie funktioniert die Sicherheitsvorrichtung eines Fahrstuhls?

Eine zu schnelle Fahrt bzw. der Absturz des Fahrstuhlkorbes, verhindert allerdings ein Geschwindigkeitbegrenzers. Denn im Falle der Überschreitung eines Grenzwertes schaltet sich der Antrieb elektronisch aus und der Fahrstuhl bremst mechanisch ab bis zum Stillstand. In jedem Fall funktioniert diese Sicherheitsvorrichtung mechanisch und ist von anderen Betriebsteilen des Aufzugs unabhängig, demzufolge funktioniert sie auch bei Stromausfall.

Diese Sicherheitsvorrichtung ist zumeist zum einen aus einer Seilschlinge bestehend, welche zwischen je einer Umlenkrolle am unteren sowie oberen Ende des Aufzugschachtes verläuft und zum anderen aus einer an der Fahrstuhlkabine befestigten Fangvorrichtung. Diese besteht im Normalfall aus Backen, die die Aufzugführungsschienen umgreifen. Im Falle einer Auslösung der Sichheitsvorrichtung klemmen diese Backen sich an den Schienen fest.

Die Umlenkrollen oben und unten im Schacht werden über die Seilschlinge durch eine Bewegung des Aufzugs in Drehung versetzt. Wenn sich die Umlenkrolle zu schnell dreht, löst dies die fliehkraftgesteuerte Anordnung aus, mit der eine der Umlenkrollen ausgestattet ist. Infolgedessen schaltet sich der Aufzugsmotor ab. Darüber hinaus blockiert sich die Umlenkrolle und somit wird der Seillauf gestoppt. Falls sich im folgenden die Aufzugskabine noch weiter bewegt, werden die Bremsbacken von dem dann unbeweglichen Seil bis zum Stillstand des Aufzugs zusammen gezogen.

Erklärung: Hydraulischer Aufzug

Bei direkt angetriebenen, hydraulischen Aufzügen, die also keine Seile verwenden, wird an dem Anschluss des Zylinders eine Rohrbruchsicherung eingebaut. Ein vorgespanntes Rückschlagventil verhindert eine zu schnelle Bewegung des Aufzugs nach unten.

Aufzugsdienst München und Umland

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