Änderungen für die Aufzugsanlage: Neue Betriebssicherheitsverordnung

Die Aufzugsanlage: Aufgrund der neuen Betriebssicherheitsverordnung muss der Fahrstuhl von nun an in einem bestimmten Zeitraum überprüft werden. Die Grundlagen der Überprüfung sind in der Betriebssicherheitsverordnung, kurz BetrSichV, festgelegt.

Das Ziel der Überprüfungen ist, die Sicherheit der Aufzugsanlage von einem Prüfungstermin zum nächsten zu garantieren. Denn in den Vorjahren wurden erhebliche Mängel festgestellt, sodass sich der Gesetzgeber gezwungen sieht, derartige Prüfungen von anerkannter Stelle durchführen zu lassen.

Neuerungen zur Erhöhung der Sicherheit einer Aufzugsanlage

Somit muss der Fahrkorb bis zum 31.12.2020 über ein Zweiwege-Kommunikationssystem verfügen. Das bedeutet, dass ein Notdienst kontinuierlich erreichbar sein muss.

Außerdem ist ein Notfallplan anzufertigen: Der Standort der Anlage muss präzise beschrieben sein. Daher muss man zukünftig Personen, die befugt sind, Eingeschlossene zu befreien, namentlich darin benennen. Außerdem ist es daher auch notwendig, bereits vorhandene Notfallpläne immer zu überprüfen, ob die Befugten noch aktuell sind.

Ebenso sind die Instandhaltungsmaßnahmen exakt einzuhalten. Im Idealfall wird eine Aufzugsfirma beauftragt.

Aufzugswartung mittels moderner Wartungssysteme – wir, die Firma Szostecki GmbH, sind Branchenexperten! Denn die Optimierung Ihrer Aufzugsanlagen ist unser Geschäft. Kurzum, wir kümmern uns darum. Von Anfang an und in ganz Oberbayern. Unser Spektrum an Serviceleistungen ist groß. Dabei finden wir immer maßgeschneiderte Wartungslösungen. Ebenfalls können Sie eine faire Preisgestaltung erwarten. Also, testen Sie uns. Schicken Sie uns Ihre Anfrage. Oder rufen Sie uns einfach an: 08025 281270. Wir freuen uns!

Erläuterungen zu den Prüfungen

Die erforderliche Prüfung umfasst Sicherheitsvorrichtungen, die eigentlich extern funktionieren. Beispielsweise gehören die Überbrückungsanlage und Notstromversorgung dazu. Sollte die Aufzugsanlage in Betrieb genommen werden, ist vorher eine entsprechende Kontrolle durchzuführen. Die Wiederholungsprüfung wird als Hauptprüfung betitelt und ist für alle Aufzüge spätestens alle zwei Jahre fällig. Es handelt sich wohlgemerkt um die Hauptprüfung. Denn die Zwischenprüfung findet nämlich ein Jahr danach statt.

Die Termine zwischen Haupt- und Zwischenprüfung müssen die gleiche Zeitspanne betragen. Die Hauptprüfung wird erweitert, indem das erwähnte Kommunikationssystem im Prüfungsumfang enthalten ist. Ebenso wie die Kontrolle der Sicherheitseinrichtungen. Im Fahrkorb sollte eine Prüfplakette angebracht sein, die über den nächsten Prüfungstermin informiert. Die Prüfungen werden von der ZÜS Aufzüge, der zugelassenen Überwachungsstelle, durchgeführt.

Der zuständige TÜV erläutert die einzelnen Punkte:

Die Prüfungen erfolgen nach den vorherrschenden Richtlinien.

Vor der ersten Inbetriebnahme ist die Überprüfung zwingend vorgeschrieben. Änderungen, die sich nach der Prüfung ergeben, sind zeitnah zu realisieren.

  • Prüftermine müssen strikt eingehalten werden.
  • Unterstützung des Notfallplans gemäß BetrSichV gegebenenfalls vom TÜV.
  • Aufzugsanlagen werden bezüglich des aktuellen Zustands bewertet.
  • Sicherheitsanalysen im Hinblick auf den Stand der Technik.
  • Einweisung und Prüfung der verantwortlichen Personen.
  • Aufzugsanlagen muss man grundsätzlich überwachen (lassen).

Aufzugsanlage in gefährlichen Bereichen

Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen werden nach dem Grad der Gefährdung bewertet. Alle überwachungsbedürftigen Anlagen, also auch die Aufzugsanlage, müssen über eine spezielle Erlaubnis verfügen. Die Antragsunterlagen und der Prüfbericht der ZÜS sind bei der Beantragung des Erlaubnisverfahrens einzureichen. Zu explosionsgefährdeten Bereichen gehören:

  • Gasfüllanlagen
  • Füllstellen
  • Tankstellen sowie
  • generell alle Betankungsanlagen

Kurze Zusammenfassung der Änderungen:

  • Aufzugsanlagen, die gleichzeitig als Arbeitsmittel dienen, müssen einer Gefährdungsbeurteilung auf Basis des Leitfadens unterzogen werden.
  • Die Hauptprüfung wurde erweitert: Somit gehören das Notrufsystem und der Notfallplan nunmehr zum Prüfungsumfang. Besondere betriebliche Bedingungen sorgen für kürzere Prüffristen.
  • Jede neue Aufzugsanlage muss vor der Inbetriebnahme einer Prüfung durch den ZÜS unterzogen werden.
  • Die Zustandsbewertung der Aufzugsanlagen ist ebenso relevant.

Folgen Sie uns auf twitter – bis bald!