Aufzüge TÜV – immer noch gibt es Aufzüge mit Mängeln

In Deutschland werden regelmäßig Aufzüge TÜV Prüfungen unterzogen. Dies ist nicht nur extrem wichtig, sondern notwendig, schließlich werden vom Technischen Überwachungsverein, kurzum TÜV, Sicherheitskontrollen durchgeführt, welche zumeist durch staatliche Gesetze bzw. Anordnungen vorgeschrieben sind.

Quelle TÜV: „Regelmäßige Prüfungen von Aufzugsanlagen werden wiederkehrende Prüfungen genannt. Diese Prüfungen sind in der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) festgeschrieben. Die BetrSichV hat Gesetzescharakter und ist deshalb für jeden Betreiber verbindlich einzuhalten.“

Sicherheitsmängel bei älteren Aufzügen

Trotzdem wurden bei Prüfungen auch Aufzüge sofort außer Betrieb gesetzt, weil sie derartige Sicherheitsmängel aufwiesen, dass sie Gefahr für Leib und Leben darstellten. 2017 wies bei Prüfungen durch den TÜV überdies noch jeder 8. Aufzug erhebliche Mängel auf.

Bei älteren Aufzügen wird oftmals ein unbündiges Halten des Aufzugs als typische Schwachstelle aufgeführt, das heißt es entsteht eine Stufe zwischen der Aufzugskabine und der Etage. Weiterhin werden verschlissene Tragseile, mangelhafte Sicherheitseinrichtungen sowie nicht funktionierende Türverriegelungen bemängelt. Zudem funktioniert der Notruf bei veralteten Anlangen oftmals nicht. Es muss gewährleistet sein, dass innerhalb von 30 Minuten eine Befreiung der eingeschlossenen Personen eingeleitet wird. Dies ist jedoch nur dann der Fall, wenn die Notrufanlage zuverlässig funktioniert.

Aufzüge TÜV: Pflicht für Betreiber

Es wird demzufolge bei älteren Aufzügen überprüft, ob sie vom aktuellen Stand der Technik abweichen. Ist dies der Fall, so ist der Betreiber verpflichtet seine Aufzugsanlage nachzurüsten bzw. umzubauen.

In Deutschland muss man einen Aufzug mit Personenbeförderung jährlich von zugelassenen Überwachungsstellen, wie dem TÜV, prüfen lassen. Das heißt, erfahrene Sachverständige unterziehen das Notrufsystem, den Notfallplan, die Notbefreiungsanleitung, das Fahrverhalten sowie die Funktion der Schacht- und Fahrkorbtüren und andere Punkte, einer intensiven Prüfung.

Aufzüge TÜV – erweiterter Prüfkatalog

Der Prüfkatalog ist inzwischen erweitert und der modernen Technik und Gebäudesicherheit angepasst. Daher untersucht man bei den Prüfungen inzwischen ebenso die aufzugsexternen Sicherheitseinrichtungen. Demgemäß muss beispielsweise ein Feuerwehraufzug mit einer vorhandenen Brandmeldeanlage, Entrauchung oder Notstromversorgung des Gebäudes ordnungsgemäß zusammenwirken. Dies kann im Einzelfall schließlich lebenswichtig sein.

Des weiteren haben Betreiber und Nutzer auf abgelaufene oder nicht vorhandene Plaketten zu achten. Denn es gibt seit 2015 für Aufzüge eine „Plakettenpflicht“. Deshalb muss jeder geprüfte Aufzug einen gut sichtbaren Hinweis auf die nächste fällige Prüfung aufweisen.

Auf jeden Fall hat der Betreiber bei gefährlichen Mängeln die Pflicht, den Aufzug entweder sofort stillzulegen oder reparieren und eine erfolgreiche Nachprüfung durchführen zu lassen.

Fazit Aufzüge TÜV

Ein Aufzug der sich auf dem aktuellen Stand der Technik befindet, spart Geld und Ärger. Wenn auch Sie sichergehen wollen, dass Ihr Aufzug durch den TÜV kommt, dann rufen Sie uns an! Unsere Kernkompetenz von der Szostecki und Asco GmbH ist die gesamte Technik von Aufzugsanlagen. Wir als Branchenexperte übernehmen dementsprechend die Nachrüstung ebenso wie für Reparatur und Wartung von privaten sowie gewerblichen Aufzugsanlagen. Mit uns sind Sie folglich in den besten Händen durch kompetente und zuverlässige Betreuung. So bestehen Ihre Aufzüge TÜV Prüfungen sicher!