Fachbegriffe aus der Aufzugstechnik: Buchstabe F

Vom Team Aufzugbau München und Oberbayern

Aufzugbau München, wir informieren Sie heute über die Fachbegriffe mit F. Wir wünschen viel Spass beim Lesen.

 

Buchstabe F

 

  • Fahrgeschwindigkeit

siehe Betriebsgeschwindigkeit

 

  • Fahrkorb

Die Kabine inkl. Fahrkorbgerüst der Aufzugsanlage wird auch Fahrkorb genannt.

 

  • Fahrkorbführung

Der Fahrkorb läuft im Schacht an Führungsschienen mithilfe von Gleit- oder Rollenführungen. Diese sollten möglichst geräuscharm sein und Schwingungen nicht auf die Kabinen übertragen bzw. diese mindern. Schnelle Aufzugsanlagen werden mit Rollenführungen ausgestattet.

 

  • Fahrkorbgerüst

Das Fahrkorbgerüst besteht aus verschraubten oder verschweißten Stahlprofilen rund um die Kabine. Hier findet man die weiteren Komponenten wie die Seilaufhängung, die Fangvorrichtung, die Fahrkorbführungen und eventuell Umlenkrollen. Siehe auch Fahrkorbisolierung.

 

  • Fahrkorbisolierung

Zwischen Kabine und Fahrkorbgerüst befindet sich die Fahrkorbisolierung, welche eine Schwingungsübertragung vom Antrieb auf die Kabine oder von den Führungsschienen und Fahrkorbführungen auf die Kabine vermindert.

 

Aufzugbau München: Hier gehts zum nächsten Fachbegriff:

 

  • Fahrkorblichtabschaltung (automatisch)

Die Fahrkorblichtabschaltung dient zur Energieeinsparung und hängt oft mit der Außer-Betrieb-Schaltung zusammen. Wenn der Fahrstuhl einige Zeit nicht angefordert wurde, wechselt er in einen Sleep-Modus und das Kabinenlicht schaltet sich automatisch aus. Bei einem Außenruf schaltet sich das Licht wieder ein und der Aufzug setzt sich in Bewegung – siehe auch Außer-Betrieb-Schaltung.

 

  • Fahrschacht

siehe: Schacht

 

  • Fahrstuhl

siehe: Aufzug

 

  • Fahrtreppen- und Fahrsteige

Bei ständiger, hoher Frequentierung werden Fahrtreppen (Rolltreppen) und Fahrsteige eingesetzt um die Kapazität zu steigern. Eine Fahrtreppe, ein Fahrsteig sieht einladend aus und befördert stetig eine große Anzahl an Personen. Einsatzorte sind vor allem öffentliche Gebäude wie Bahnhöfe, Kaufhäuser, und Flughäfen.

 

  • Fangrahmen/Tragrahmen

Beim Fangrahmen handelt es sich um eine Stahlkonstruktion zur schwingungsisolierten Aufnahme des Fahrkorbes mit Gleit- oder Rollenführungen. Hier sind die Fangvorrichtung, die Seilaufhängung und die Führungsschuhe befestigt  – siehe auch Fahrkorbgerüst.

 

  • Fangvorrichtung

Wichtige Sicherheitsvorrichtung zur Verhinderung eines Absturzes. Denn die Geschwindigkeit des Fahrstuhls wird ständig durch den Geschwindigkeitsbegrenzer überwacht. Kommt es zu Abweichungen wird der Aufzug mechanisch abgebremst und festgehalten. Die Fangvorrichtung besteht in der Regel aus zwei wiederstandsfähigen Metallblöcken, die vorzugsweise im unteren Teil des Fahrkorbs auf den Führungsschienen platziert sind und die sich bei Auslösung ineinander verkeilen.

 

  • Ferngruppe

Sehr hohe Gebäude mit großer Frequentierung werden anhand von Wirtschaftlichkeitsberechnungen in vertikale Zonen unterteilt, für die jeweils unterschiedliche Aufzugsgruppen zuständig sind. Denn es ist wirtschaftlich nicht sinnvoll, dass alle Fahrstühle jede Etage anfahren. Die Ferngruppe bedient dabei die oberen Etagen, die Nahgruppe ist für die untere Zone zuständig. Schnelle Aufzüge bringen die Nutzer der oberen Räume in die entsprechenden Umsteigeetagen zu den Ferngruppen.

 

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  • Fernnotruf

Bis 2020 müssen alle sich im Betrieb befindlichen Aufzugsanlagen mit einem Fernnotrufsystem ausgestattet sein. Die Leitstelle, die mit dem Fernnotrufsystem verbunden ist, muss eine Sprechverbindung herstellen können und 24 Stunden/7 Tage erreichbar sein. Von der Leitstelle erhalten die eingeschlossenen Personen von speziell ausgebildetem Personal Unterstützung. Denn die Befreiung erfolgt sodann. Siehe auch Zwei-Wege-Kommunikations-System.

 

  • Fernüberwachung

Via einer Fernüberwachung prüft und überwacht man durch elektronische Zusatzsysteme die Aufzugssysteme. Dieser Service wird von den Aufzugsherstellern angeboten und ersetzen den sonst vor Ort tätigen Aufzugswärter. Die Wartung und Reparatur bzw. eine Überprüfung vor Ort wird von der Leitstelle aus koordiniert. Somit werden längere Stilllegungen wegen Betriebsstörungen vermieden.

 

  • Feuerwehraufzug

Diese Aufzüge sind besonders abgesichert und ermöglichen es der Feuerwehr im Brandfall, eine Brandetage zu erreichen. Sie dienen nicht nur zur Menschenrettung, sondern auch zum Transport von Material. Denn die Aufzugstüren und die Fahrschachttüren sind mit einer verglasten Sichtöffnung von 600 cm² ausgestattet. Und im Fahrstuhl befindet sich eine Bedieneinrichtung für den Notbetrieb.
Die Kabinen haben eine Deckenluke mit einer Aufstiegsleiter, die den Aufstieg bis zur nächsten Etage erleichtern soll. Außerdem muss die die Fahrkabine mindestens so groß sein, dass eine Krankenbahre Platz findet. Der Fahrkorb besteht aus nicht brennbarem Material und der Aufzug ist an die Notstromversorgung angeschlossen. Die genauen Vorschriften für einen Feuerwehraufzug sind in der DIN EN 81-72 sowie den jeweiligen Sonderbauverordnungen der Länder geregelt. Siehe hierzu auch Europäische Normen EN.

 

Und zum Schluss noch …

 

  • Förderhöhe

Die Förderhöhe beschreibt die genaue Höhe, die der Fahrstuhl überwinden muss. Somit ist das die Strecke zwischen der untersten bis zur obersten Haltestelle. Jeweils gemessen von der Oberkante des Fertigbußbodens (OKFF) unten bis zur OKFF oben.

 

  • Förderleistung

Die Förderleistung ist eine wichtige Größe bei der Aufzugsplanung. Nach Ermittlung, wie viele Personen in welcher Zeit befördert werden müssen, werden die Aufzugsgrößen, die Anzahl der Aufzüge oder Aufzugsgruppen, sowie die Fahrgeschwindigkeiten festgelegt. Alles zusammen ergibt die Förderleistung des geplanten Aufzugkonzeptes. Die wichtigsten Kennwerte dabei sind die Umlaufzeit, die mittlere Wartezeit und die 5-Minuten-Leistung (HC5). Die Umlaufzeit ist die Zeitdauer, die ein Aufzug benötigt um wieder an den Ausgangspunkt zurückzukommen (also z.B. EG – 6. OG – EG). Die mittlere Wartezeit beschreibt die Wartezeit, die der Nutzer vor der Haltestelle auf einen Aufzug wartet (z.B. 2 Minuten). HC5 beschreibt, wie viele Personen in 5 Minuten insgesamt befördert werden können. Die Auswertung für kleinere und mittlere Gebäude kann mithilfe eines FEM-Diagrammes erfolgen. Die Förderleistung kann durch den Einsatz von weiteren Modulen erhöht werden. Siehe auch Besetzteinrichtung, Zweiknopfsammelsteuerung, Betriebsgeschwindigkeit.

 

  • Frequenzregelung und Frequenzumwandlung

Zur Verbesserung des Fahrkomforts und zur Energieeinsparung kann man Antriebe durch einen Frequenzregler besonders fein regeln. Denn damit wird die Spannung und die Frequenz des Netzstroms verändert bzw. umgewandelt. Dies ermöglicht auch den besonders angenehmen und belastungsarmen Soft-Start/Stopp (kein Ruck bei Start und Stopp).

 

  • Führungsschiene

Kabinen werden an mindestens zwei Führungsschienen aus Stahl durch den Aufzugsschacht mithilfe von Gleit- oder Rollenführungen durch den Schacht geführt. Bei Seilaufzügen läuft auch das Gegengewicht durch die Führungsschiene. Die Profile sind nach DIN 15311 genormt.

 

Aufzugbau München Szostecki GmbH …

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